Artikel von 2015

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Maximilian Schimetschek
03.12.2015


Die neuen Minis und unser neuer Oberministrant

Wir freuen uns, dass wir wieder viele neue Ministranten bei uns willkommen heißen dürfen, darunter aus Herrenberg: Paula Zog, Katharina Fussi, Claudio Krug, Lukas Kiss, Florian Ludwig, Emma Böß und Jenita Djeknaba sowie aus Gültstein: Tabea Kostelnik, Marie Thaeisen, Lorenz Bredl und Felicia Bredl. Toll, dass ihr bei uns mitmacht, und wir hoffen, ihr werdet viel Spaß mit uns haben!
Wir begrüßen außerdem unseren neuen Oberministranten Simon Merk aus Gültstein und wünschen ihm einen guten Start und viele helfende Hände. Toll, dass du so viel Arbeit auf dich nimmst!

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Damian Daszko
26.11.2015


Willkommen im Mittelalter!

In das alte Zeitalter der Könige, Prinzessinen und Ritter fährte die diesjährige Herbstfreizeit der Ministranten, die vom 01. bis 07. November in Allerheiligen stattfand. Dabei ging es von Anfang an gleich zur Sache: Ein leerer Thron begrüßte die etwa 60 mutigen Abenteurer bereits bei der Ankunft. Es handelte sich hierbei um den alten Thron des Fantasiekönigreichs Timeria, den es im Laufe der Woche zu besetzen galt. Drei Anführer und ihre Fraktionen, die Noveller, Arminer und Milenen eiferten hierfür um die Krone des einst untergegangenen Königreiches in einem Wettbewerb.
Den Beginn dieses Wettstreites stellten die Lehrgänge da, in denen die Teilnehmer sich in einer spezifischen Rolle ausbilden lassen konnten. Egal ob Krieger, Hofdame, Handwerker, Barde, Gelehrter oder Hofnarr, für jeden war etwas dabei. Während der ersten vorbereitenden Tage gab es auch die Möglichkeit, in zahlreichen Geländespielen Allerheiligen und seine Umgebung zu erforschen. Klosterruine, Waldpfade und Wasserfälle, Allerheiligen hatte es wirklich in sich! Ihren Mut konnten die nun fertig ausgebildeten Thronforderer ein letztes Mal in der berüchtigten Geisterbahn prüfen, ehe es zur finalen Entscheidung kam.
Nach einem letzten Ritterturnier kam es schließlich zum direkten Kampf um den Thron. Durch das Einsetzen ihrer in den Lehrgängen erlangten Spezialfähigkeiten sowie durch das richtige taktische Kalkül, setzten sich letztendlich die Noveller unter den drei Fraktionen im alles entscheidenden Spiel durch. So war nach einer ereignisreichen Woche nicht nur ein neuer König gekrönt und die neuen Ritter geschlagen, sondern auch mal wieder eine unvergessliche Herbstfreizeit vorbei.

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Damian Daszko
01.08.2015


Dass Ausschwitz nie wieder sei! – Gedenkfahrt nach Krakau vom 17.06.-21.06.

Anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung von Ausschwitz veranstalltete ein breites Bündnis von gewerkaschaftlichen, politischen und kirchlichen Jugendverbänden eine Gedenkfahrt nach Krakau, an der auch fünf Ministranten über den BDKJ teilnahmen.
Nach der etwa vierzehnstündigen Anreise mit dem Bus ging es am ersten Abend darum, die alte polnische Königsstadt näher kennenzulernen. In den von Touristen überlaufenen Gassen erinnert nur noch wenig daran, was sich hier zu Kriegszeiten abgespielt hat.
Schon am nächsten Tag ging es zur Besichtigung des Vernichtungslagerkomplexes in Ausschwitz. Nach einer Führung durch das Stammlager, in dem vor allem Polen und sowjetische Kriegsgefangene interniert waren, ging es zum Lager Birkenau, in dem mindestens 1,1 Millionen Juden meist sofort nach der Ankunft systematisch vergast worden waren. Der Anblick der Rampen und der von den Nationalsozialisten gesprengten Gaskammern war für viele der Gruppe nur sehr schwer zu fassen.
Den Freitag verbrachte die Gruppe in Krakau. Ziel war Oskar Schindlers ehemalige Fabrik, die heute ein Museum ist. Besichtigt wurde eine äußerst interessant konzipierte Ausstellung zum Krakauer Alltag unter deutscher Besatzung, während derer die einheimische Bevölkerung der völligen Willkür ihrer neuen Herren unterworfen war. Die offizielle Gedenkfeier mit allen tausend Teilnehmern der Gedenkfahrt folgte dann nachmittags wieder in Birkenau.
Am letzten Tag hattte man individuell die Möglichkeit den ganzen Tag über verschiedene Workshops zu besuchen, die sich rund um das Lager Ausschwitz noch näher mit einzelnen Thematiken befassten. Die fünf Ministranten entschieden sich dafür, nachmittags das Zeitzeugengespräch aufzusuchen. Hier las die Holocaust-überlebende Esther Bejarano, welche in Ausschwitz im Häftlingsorchester spielen musste, aus ihrem Buch vor und beantwortete völlig offen jede Frage der Jugendlichen. Ihre Persönlichkeit und Art hinterließen großen Eindruck und Respekt bei den Zuhörern.

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Damian Daszko
20.06.2015


Und... Lächeln bitte!

Die Umgebung immer fest im Blick und den Finger griffbereit am Auslöser hatten die Ministranten beim diesjährigen Miniausflug am 13.06. in Radolfzell.
Mussten während der anderthalbständigen Anfahrt noch bange Blicke gen Himmel abgegeben werden, konnten sich die etwa 60 Ministranten bei Ankunft am Bodensee schließlich doch im Trockenen auf ihre Mission begeben. Bei einer Stadtrallye sollten in Gruppen verschiedene Aufgaben gemeistert werden. Beweismittel für die abgeschlossenen Aufgaben waren hierbei nicht richtige Antworten, sondern geschossene Fotos. Handelte es sich beim Fotografieren von markanten Punkten noch um harmlose Suchaufgaben, so kosteten einige Aufgaben doch einige persönliche überwindung und Einfallsreichtum. Wie soll man denn fremde Erwachsene sonst dazu bringen, wie Kinder auf einem Spielplatz herumzutollen und sich dabei noch fotografiert zu lassen? Letztendlich schien den ambitionierten Gruppen keine Aufgabe zu schwer, sodass es zu knappen Entscheidungen um die ersten Plätze kam.
Am Mittag ging es dann gemeinsam in den Mettnaupark, wo das Essen auf die Gruppen wartete. Für das leibliche Wohl hatten die Leiter für alle Pizza bestellt. Nach der Erfahrung, dass Pizza auch am Bodensee nicht anders schmeckt, begann daraufhin der Gottesdienst, bei dem die Ministranten sich Gedanken um den Umgang mit Wasser machten, das in vielen Teilen der Welt ein seltenes ja kostbares Gut ist.
Ins Wasser sprangen schließlich alle, als der letzte Punkt des Ausflugs am späten Nachmittag ins Visier genommen wurde, das Strandbad. Das Wetter hatte sich mittlerweile ebenfalls von seiner besten Seite gezeigt und so war die kühle Erfrischung genau das richtige Ende eines ereignisreichen Tages, ehe es am Abend wieder zurück auf die Heimreise ging.

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Damian Daszko
20.05.2015


Alle guten Dinge sind drei! - der Majo-Minis-Cup

Auch wenn es für den ganz großen Coup nicht gereicht hat, so war der dritte Pokal bei der dritten Auflage des Majo-Minis-Cup doch ein großer Erfolg für den Gastgeber, die Ministranten Herrenberg und Gültstein und das nicht nur aus sportlicher Sicht.
Bei angenehmen Fußballtemperaturen waren nicht nur die Mannschaften, sondern auch zahlreiche Zuschauer auf den Haslacher Sportplatz gekommen, um ab 10 Uhr die spannenden Spiele der insgesamt zehn Mannschaften zu verfolgen. Neben zwei Mannschaften der Ministranten (Kinder u. Leiter), der KJG Kuppingen, den Ministranten Kuppingen und dem Jugendchor gingen noch Hobbymannschaften aus der Gemeinde sowie eine Mannschaft der DITIB als auch eine Mannschaft aus Asylsuchenden an den Start. Die beiden letzteren waren es auch, die den Turniersieg im Finale unter sich ausmachten, das die DITIB mit einem äußerst knappen 1:0 für sich entscheiden konnte und somit um 15 Uhr als Siegerin feststand.
Zuvor hatte die Mannschaft der Majo-Mini-Leiter bereits das kleine Finale gegen die Attraktiven Herren zu ihren Gunsten entschieden und damit den dritten Platz geholt. Die Majo-Mini-Kinder, die vom Alter her mit Abstand die jüngste Mannschaft stellten, ließen sich dadurch alles andere als entmutigen. Zwar reichte es am Ende nur für den letzten Platz, doch schockte man im Laufe des Turniers den Titelverteidiger, die KJG Kuppingen, mit einen couragierten Achtungserfolg in der Vorrunde.
Abseits des Geschehens auf dem Platz sorgten Bewirtung, Torwandschießen und gute Unterhaltung.

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Damian Daszko
15.02.2015


Minikino

Neuen Abenteuern entgegen gesegelt. Wickie ist ein totaler Anti-Wikinger. Viel zu schwach und viel zu ängstlich macht sich sein Vater Halvar ernsthaft Sorgen darum, ob aus Wickie je ein echter Wikinger werden kann. Doch der kleine Wikinger hat Grips. Wo reine Muskelmasse an ihre Grenzen stößt, da kann Wickie mit seinem Köpfchen glänzen, so auch beim diesjährigen Minikino der Ministranten am 07. Februar in Gültstein. Das stand nämlich dieses Mal voll unter dem Motto des mittelalterlichen Schreckens der Meere. Verpflegt mit überbackenen Baguettes und allerlei Knabbereien, begleiteten die etwa 50 Ministranten zunächst Wickie und die starken Männer auf ihrer wagemutigen Mission, die Kinder ihres Dorf wieder zu finden und zu befreien. Der schreckliche Sven, der Erzfeind der Wikinger, hatte sie zuvor entführen lassen. Anschließend verschlug es die Zuschauer nach einer kurzen Frischluftpause im Pfarrgarten weiter nach Berk, einem von Wikingern bewohnten Dorf, das in einem ewigen Kampf mit den benachbarten Drachen stand. ähnlich wie Wickie steht auch hier dem Hauptcharakter Hicks anfangs vor allem fehlende Muskelmasse im Weg, um ein echter Wikinger zu werden. Doch anders als seine Freunde erkennt er das Gute in den Drachen und freundet sich mit einem von ihnen an, in Drachenzähmen leicht gemacht. Vereint mit seinem Drachen Ohnezahn nimmt er es daraufhin mit dem tatsächlichen Feind auf. Nach diesen weiteren 98 Minuten Spannung, Abenteuer aber auch der ein oder anderen brenzligen Situation fand das diesjährige Minikino auch wieder sein Ende. Der Ausgang der beiden Abenteuer, wird hier natürlich nicht verraten. Nur so viel sollte gesagt sein: Alle Anwesenden verließen das Kino in bester Laune!