Artikel von 2011

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Tobias Paret
27.11.2011


Aufnahme und Abschied

Schon seit vielen Jahren nehmen wir mit Beginn des neuen Kirchenjahrs am 1. Advent unsere neuen Ministranten auf. In diesem Jahr begrüßten wir eine neunköpfige Gruppe unter der Leitung von Mimi, Damian, Sabrina und Paula. Seit Juni hatten sich die Mitglieder der Gruppe nicht nur durch viele Spiele und Aktionen gegenseitig kennengelernt, sondern auch fleißig den Gottesdienstablauf geprobt. Wir freuen uns über den „Nachwuchs“ und wünschen den neuen Minis weiterhin viel Spaß an unseren Aktionen und Gruppenstunden. Während neue Gesichter zu uns stoßen, kommt immer wieder auch die Zeit, dass wir uns von älteren Ministranten verabschieden müssen. Ebenfalls am 1. Advent beendete Yannick Michel sein 11jähriges Engagement bei den Ministranten. Wir sind dankbar für Yannicks langjährige Mitarbeit als Gruppenleiter und in unserem Leiterteam bei der Planung und Durchführung von Freizeiten, Ausflügen und Aktionen. Wir wünschen Yannick alles Gute für sein Studium und freuen uns, wenn er uns gelegentlich besucht.

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Tobias Paret
07.11.2011


Expedition in den Simonswald

Unter dem Motto „Entdecker & Survival“ erlebten über 60 Ministranten eine abwechslungsreiche und spannende Woche im Simonswald. In Workshops konnte neben dem Filzen, das sich bereits in letzem Jahr bewährt hatte, eine Holzhütte gebaut oder ein auf unseren Freizeiten traditionell beliebtes Sammelkartenspiel erlernt werden. Regenwetter gehört fast so fest zu unserem jährlichen Freizeitprogramm wie die Geländespiele. Umso mehr Spaß machte es uns in diesem Jahr, um die Gunst der Indianer zu ringen, Kolonien in der „neuen Welt“ zu gründen und nach einem Schiffbruch von einer einsamen Insel zu entkommen. Das alles geschah nämlich ohne dass wir einen einzigen Regentropfen abbekamen. Besonders schön war auch der mehrtägige Besuch einiger älterer und teilweise ehemaliger Ministrantinnen, die das Leiterteam mit großer Begeisterung unterstützten.
Die eine oder andere Gänsehaut verursachte natürlich wieder unsere Geisterbahn. Um allen Ansprüchen zu genügen, bestand sie erstmals aus einem eher harmlosen ersten Stück und der Möglichkeit zu einer deutlich gruseligeren Fortsetzung.
Der Aussendungsgottesdienst am 30. Oktober, der Gottesdienst mit Pfarrer Wolfgang Beck, der zu uns auf Besuch kam, und ein abschließender Impuls unseres Jugendreferenten Franz Szymanski bildeten das geistliche Rahmenprogramm der Freizeit. Im „Bunten Abend“ erlebten wir mit der Aufführung eines von den Kindern selbst erdachten Theaterstücks und Programmpunkten der verschiedenen Zimmer den Höhepunkt der Freizeit. Unsere ausgefallenen Verkleidungen zum Motto „Bad Taste“ sorgten für zusätzliche Erheiterung.

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Tobias Paret, Sabrina Gründler
06.07.2011


MaJo-Minis erkundeten das Märchenland

Es war einmal ein Samstagmorgen im Juli. Fast 50 Minis machten sich auf den Weg zu den sieben Zwergen hinter den sieben Bergen, um sich in ein märchenhaftes Abenteuer zu stürzen. In verschiedene Gruppen aufgeteilt standen die Kinder und Jugendlichen einer Vielzahl von Aufgaben im Reich der Märchen gegenüber. So mussten sich die Abenteurer in einem Irrgarten zurechtfinden, Bilder beschreiben, die Goldmünzen einer Räuberbande zählen und dem Froschkönig beim Bergen wertvoller Kugeln helfen. Egal, ob es darum ging, verflixte Fragen zu beantworten, die Haare von Rapunzel zu finden oder, trotz künstlich erzeugtem Schwindelgefühl, die Orientierung zu behalten die Minis meisterten die Prüfungen wie die Helden in den Märchen. Bekannte Elemente wie gemeinsame Spiele, das traditionelle Grillen und der Abschlussgottesdienst zum Thema "Vertrauen" komplettierten den gelungenen Tag im Ludwigsburger Märchengarten.

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Tobias Paret
12.06.2011


„Spiele ohne Grenzen“ - Die Minis waren wieder dabei

Zum fünften Mal veranstaltete der Stadtjugendring am 5. Juni den Aktionstag „Spiele ohne Grenzen“. Dabei bieten verschiedene Vereine und Gruppierungen Spielstationen an, die von vier- bis sechsköpfigen Kindergruppen durchlaufen werden können. Für die erfolgreichsten Gruppen gibt es Preise. Als Mitglied des Stadtjugendrings waren natürlich auch die MaJo-Minis wieder mit einem Spielangebot vertreten. Ausgerüstet mit einem alten Weihrauchfass und in eine alte Kutte gekleidet, galt es bei uns, im Wettlauf mit der Zeit einen Hindernisparcours zu meistern. Das Anziehen der Kutte gehörte genauso zur Aufgabe wie ein Slalomlauf und die Überquerung des „gefährlichen Lavaflusses“ auf Getränkekisten kurz vor dem Ziel. Zwar trieb uns das Wetter mit Blitz, Donner und Regen etwas vorzeitig in die Flucht. Trotzdem war es ein gelungener Tag, an dem nicht nur die Teilnehmer ihren Spaß hatten.

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Tobias Paret
11.06.2011


Erstkommunionkinder auf der Jagd nach dem „Phantom“

Zum „Schnupper“-Treffen der Minis mit Übernachtung durften wir von 3. auf 4. Juni zehn interessierte Erstkommunionkinder begrüßen. Mithilfe von verschiedenen Spielen konnten sich die Teilnehmer zunächst gegenseitig kennenlernen. Nach dem Abendessen und einem Film begann ein Abenteuer. Genau für diesen Abend hatte der „Mini-Geheim-Bund“, eine Geheimorganisation der Ministranten zum Kampf gegen das Verbrechen, nämlich die Festnahme des lang gesuchten „Phantoms“ geplant. Das Gelingen der Operation stand nun, da das Phantom auch noch eine der wichtigsten Agentinnen entführt hatte, auf dem Spiel. Nur die Erstkommunionkinder konnten jetzt noch helfen, das Phantom zu stellen. Daher machte sich die Gruppe auch sofort auf den Weg. Während sich die Schergen des Phantoms alle Mühe gaben, den Erstkommunionkindern Angst einzujagen und sie zur Umkehr zu bewegen, suchten diese mutig weiter. Hilfe kam von verschiedenen Agenten des „Mini-Geheim-Bundes“, die wichtige Informationen über das Phantom und dessen Schwächen lieferten. Für jeden Tipp musste die Gruppe ihre gute Zusammenarbeit beweisen. Die Hinweise führten schließlich zum Ziel, an dem die Erstkommunionkinder das Phantom tatsächlich fangen und festnehmen konnten.
Da die Übernachtung allen Beteiligten großen Spaß gemacht hat, trifft sich die Gruppe ab sofort zu regelmäßigen Gruppenstunden. Diese finden montags von 16:30 bis 17:30 Uhr im Miniraum des Gemeindezentrums statt. Die Gruppenleiter laden dazu natürlich auch alle Erstkommunionkinder ein, die nicht bei der Übernachtung waren.

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Tobias Paret
03.05.2011


Die Minis haben gewählt

Vom 13. bis 16. April haben die Ministranten ihre neuen Oberministranten gewählt. Im Amt bestätigt wurde Sebastian Sautter. Florian Funer ersetzt Sandra-Marie Herbrich, die nach sechsjähriger Amtszeit nicht mehr kandidierte. Da die Verantwortung für und die Vertretung von fast 90 Ministranten äußerst zeitaufwändig ist, werden Joachim Dangel und Katharina Zimmermann die Oberministranten als deren Stellvertreter unterstützen. Allen Kandidaten gilt ein großer Dank für ihre Bereitschaft, so viel Arbeit und Zeit für uns Minis zu investieren. Den vier Gewählten wünschen wir alles Gute für ihre Amtszeit bis Herbst 2012.
Bekanntgegeben wurden die Ergebnisse auf einer zum ersten Mal durchgeführten „Jahreshauptversammlung“. Bei dieser von nun an regelmäßig stattfindenden Veranstaltung reflektieren alle Minis die verschiedenen Aktionen und machen Vorschläge für die zukünftige Entwicklung der Ministrantenarbeit in unserer Gemeinde.

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Sebastian Sautter
02.05.2011


Eine große Verantwortung für die Leiter der Ministranten

Am Freitag, den 29. April, brach ein Großteil der Leiterrunde der MaJo-Minis Herrenberg+Gültstein zur Beschilderung des neuen Pilgerweges auf. Der „Martinusweg“ führt von der Geburtsstadt des Heiligen Martin von Tours im heutigen Ungarn zu dem Ort seines Todes in Tours. Dieser Weg führt nicht nur direkt durch unser Dekanat, sondern sogar durch unsere Kirchengemeinde. Um künftige Pilgerinnen und Pilger vor Irrwegen zu bewahren hat sich die Leiterrunde dazu entschlossen, die Wegpatenschaft für die Strecke von Altingen, über Gültstein, durch Herrenberg bist zum Naturfreundehaus zu übernehmen.
Pate sein, das heißt jedoch Verantwortung übernehmen. Das heißt nicht nur einmalig Schilder anbringen, sondern auch für deren Erhalt zu sorgen und sie zu pflegen. Dieser Verantwortung möchte sich die Leiterrunde stellen und so auch ein nachhaltiges Projekt für kommende Leitergenerationen schaffen.

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Tobias Paret
20.04.2011


„The same procedure as every year?“

Der Gründonnerstag bei den Ministranten 1100 Uhr Karfreitagsprobe. 1900 Uhr Messfeier.2100 Uhr Liturgische Nacht im Rupert-Mayer-Haus. „The same procedure as every year“.brDoch halt In diesem Jahr war das doch irgendwie anders! Das fing schon beim Ort an. Zumersten Mal fand die „Liturgische Nacht“ wieder im Gemeindezentrum St. Martin statt. Neuwar auch, dass das für alle interessierten Jugendlichen offene Programm mit Impulsen,Kreativteil, Nachtwanderung und Filmen bis in den Morgen ging. Und richtig gefreut habenwir uns, mit über 40 Teilnehmern den Rekord von letztem Jahr zu überbieten. So habenwir uns auf eine neue, besondere Weise mit den vertrauten Thematiken des letztenAbendmahls und der Leidensgeschichte Jesu beschäftigen können.brZentral blieb natürlichdas gemeinsame Mahl aus Fladenbrot und Gemüse, das Singen, Beten und Lesen vonBibeltexten. Genauso wenig durfte die symbolische gegenseitige Händewaschung in Anlehnungan die biblische Fußwaschung fehlen (siehe Bild). Die von den Minileitern und dem JugendreferentenFranz Szymanski vorbereitete Nacht mit Gastimpuls der Böblinger BDKJ-Dekanatsleitungbleibt uns allen sicher noch lange in Erinnerung.

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Sebastian Sautter
02.04.2011


6 Jahre Oberministrantin - Aber was heißt das?

Als Oberministrantin war Sandra-Marie Herbrich dafür zuständig, die Interessen derMinistrantinnen und Ministranten sowohl in der Gemeinde, als auch gegenüber desDekanates zu vertreten. Hierfür war sie Mitglied der Pfarrjugendleitung (PJL), desJugendausschusses des Kirchengemeinderates, und Teilnehmerin an Dekanatsoberministrantenrunden.Doch auch innerhalb der Ministranten gab es in den vergangen Jahren viel für Sandra-Mariezu tun. Von der Aufarbeitung von Protokollen für die nächste anstehende Leiterrunde, überdie Vorbereitung des Leiterwochenendes und der Herbstfreizeit. Sie war immer dabei unddachte auch wirklich an das kleinste Detail. Bei jeder Probe, bei jeder Aktion -Sandra-Marie war dabei. Man kann die Stunden wahrscheinlich gar nicht zählen, die sie inden letzten Jahren für die Minis aufgebracht hat. Dafür sind wir ihr unendlich dankbar!
Wir hoffen, dass du auch wenn du von nun an keine Oberministrantin bist, weiterhin aktivbleibst. Denn auf deine Hilfe: Sei es bei Verkäufen nach Gottesdiensten, als Vertreterinim Förderkreis Jugendreferent und im Liturgieausschuss können wir nicht verzichten!

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Tobias Paret
01.03.2011


„Film ab“ bei den MaJo-Minis

Am Samstag, 19.02.2011 hieß es „Film ab“ für die Minis. Um 18:00 Uhr begann der Kinospaß mit den beiden Filmen „Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen“ und „Brücke nach Terabithia“. Dazwischen stärkten wir uns mit belegten Brötchen und natürlich Süßigkeiten. Bei beiden Filmen wurde viel gelacht, doch auch der schönste Kinoabend hat ein Ende und um 22 Uhr gingen alle nach Hause.

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Tobias Paret
15.02.2011


89 rote Hände gegen Kindersoldaten

Weltweit gibt es immer noch etwa eine Viertelmillion Kindersoldaten. Unter brutalsten Bedingungen werden Kinder dazu gezwungen, Menschen zu töten. Die MaJo-Minis haben sich eine Woche lang mit diesem ernsten Thema beschäftigt. In den Gruppenstunden und nach dem Sonntagsgottesdienst haben wir rote Handabdrücke gesammelt. Wie in vergangenem Jahr nehmen wir damit an der Aktion „Rote Hand“ teil, die sich für ein Verbot von Kindersoldaten einsetzt. Keine Person unter 18 Jahren soll von bewaffneten Gruppen rekrutiert werden dürfen, selbst wenn sie nicht an aktiven Kampfhandlungen teilnimmt. Das betrifft nicht nur Länder in Afrika oder Asien, sondern auch Deutschland. Schon mit 17 Jahren kann man sich bei uns freiwillig zur Bundeswehr melden. Wir fordern, dass diese Möglichkeit abgeschafft wird. Außerdem ist wichtig, dass ehemalige Kindersoldaten, die als Kriegsflüchtlinge nach Deutschland kommen, die nötige Unterstützung erhalten. Sie sind oft schwer traumatisiert und ohne Zukunftsperspektive. Ein jahrelanger Alltag voller Tod und Gewalt geht an niemandem spurenlos vorüber.
Zusammen mit unseren persönlichen Meinungen und Forderungen senden wir die 89 Handabdrücke an die Vertretung des Staates Myanmar bei den Vereinten Nationen in New York. Myanmars Armee zwingt 77.000 Kinder dazu, in ihrem Dienst zu kämpfen. Wir setzen uns dafür ein, dass diese grausame Ausnutzung der Kinder gestoppt wird.